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Hoffnung

 

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Familienhospiz-Initiative Günter Biebl

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Eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte mit Grafiken finden Sie hier: http://www.familienhospiz.de/Zusammenfassung.pdf

Das Informations-Portal zur Hospiz- und Palliativversorgung ist eine ehrenamtlich, spenden- und werbungsfreie, unabhängige Informations-Plattform, verantwortlich ist die:

Familienhospiz-Initiative Günter Biebl

Stauffenstr. 11    86163 Augsburg

E-Mail: info@familienhospiz.de

 

Demnächst auch: Herzlich willkommen im Sozial-Portal

www.biebl7.de:

“Hochwertige Produkte für sozial Schwache erschließbar machen!”

Dies wird ein weiteres Service-Angebot der

Familienhospiz-Initiative Günter Biebl

E-Mail: sozialportal@familienhospiz.de 

 

Auf diesen Seiten werden demnächst, für die Anbieter kostenlos, hochwertige Produkte vorgestellt, welche unter bestimmten Rahmenbedingungen für sozial Schwächere kostenlos oder vergünstigt abgegeben werden.

Dies kann z. B. auf dem Weg über einen Online-Shop oder aber in allgemeinen oder speziellen Ladengeschäften, erfolgen. Denkbar ist so z. B., dass Überproduktionen oder unverkäufliche Designs (bei unveränderter hochwertiger Qualität) so einen glücklichen Abnehmer finden.

Beispiele: Schultaschen mit dem Dekor “weisse Maus” bleibt ein Ladenhüter, es wurden aber 10 000 Stück produziert ...

Trachtenmode: pro Größe ab Säugling bis zum Greis werden z. B. zwei verschiedene Sets zusammengestellt, welche wie bei ebay im Internet bestellbar sein würden. Wer Beratungsleistung beansprucht oder nicht aufs Geld schauen muß, geht in den Fachhandel.

Noch ein Beispiel: Alle Jack Wolfskin-Fans kennen dies bestimmt, die jeweils neuestens Kollektionen nehmen einem den Atem, aber diese Artikel werden und werden nicht “schlecht”. Um denjenigen aber das schlechte Gewissen zu nehmen, welche diesem Modedrang nachgeben könnten, könnte man die alten z. B. Jacken erfassen (vielleicht Inzahlungnahme) und sozial Schwachen überlassen. Bei Geltungsbedürfnis sind so die Habenden aufgrund des aktuellen Designs gut erkennbar!

 

 

 

Nachdem die ÖDP die Parteispenden-Liste nicht mehr veröffentlicht: http://www.familienhospiz.de/Parteispenden.pdf hier zum Abruf!

 

Ich “befürchte” nachfolgende chistliche Offenbarung, welche am Faschingssonntag als “Bütten-Predikt” in St. Radegundis in Wulfertshausen von Diakon Gallo gehalten wurde, hat längerfristig Bestand und wird auch nach Ablauf der Faschingszeit sicher nicht an Brisanz verlieren!

Bitte beachten Sie das Copyright:

 

© Diakon Wolfgang Gallo,

Pfarrei Wulfertshausen Buchenweg 17, 86573 Obergriesbach

 

Faschingssonntag (6. So. C) 2010

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

Faschingssonntag ist heut wieder.

Ihr wißt, ich schwöre es beim Herrn,

an Fasching predige ich gern

in lust’gen, wohlgesetzten Reimen;

doch heute ist es fast zum Weinen.

Denn heute hab ich ein Problem,

nachdem die Texte ich gesehn.

Die sind nicht aus dem Stoff verfaßt,

der unbedingt zum Fasching paßt,

denn zu unserer Befindlichkeit

jetzt zur fröhlichen Faschingszeit,

wo jeder gern am liebsten lacht,

wär leicht’re Kost mehr angebracht.

Statt dessen sind’s gar ernste Themen,

die heute uns in Anspruch nehmen.

Doch ist es unbestreitbar Fakt:

Das Leben ist ein ernster Akt.

Und wenn da etwas geht daneben,

kann’s leicht ’ne Katastrophe geben.

Drum müssen ernste Worte sein,

und drum laß ich mich darauf ein.

Und wenn ich’s recht mir überleg,

sind sie ja gar nicht so weit weg,

die Texte, die uns heut beschert,

von dem, was aus der Bütt man hört.

Im Fasching, da regiert der Narr,

des’ Aufgab’ es seit jeher war,

den Königen und Machtgewalt’gen

den Spiegel einmal vorzuhalten.

Denn die war’n oft recht abgehoben

von der Lebenswirklichkeiten Boden.

Das ist auch gar nicht anders heut,

wo vorbei der Könige Zeit.

Doch nun statt deren, in Berlin

wursteln Parteien vor sich hin,

als neue zoologische Art im Land,

als Tigerente besser bekannt.

Von Tiger jedoch ist keine Spur,

vielstimmig Geschnatter hört man nur

beim Austragen von internem Streit,

für Politik bleibt kaum noch Zeit.

Und meistens sind sie weit entrückt

von dem, was wirklich d’ Leut’ bedrückt.

In Mainz am Rhein den Till man kennt,

der in der Bütt beim Namen nennt,

mit Worten, messerscharf und stark

was faul im Staate Dänemark,

wo im Getriebe knirscht der Sand,

was es Verrücktes gibt im Land,

und was uns wenig Freude macht.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Jeremia, der Prophet,

des’ Wort heut in der Lesung steht,

der nicht sein eig’nes Wort bericht’,

vielmehr das, was Gott selber spricht,

er agiert, grad wie der Narr,

zeigt auf, was nicht in Ordnung war,

er hält den Leut’ den Spiegel vor,

macht klar, wer wirklich ist ein Tor.

Das galt nicht nur zu seiner Zeit;

es gilt genauso auch noch heut.

Denn töricht, wer auf Menschen baut,

und den Versprechungen vertraut,

Denn dem vergeht dann schnell das Lachen,

wenn es gibt ein bös’ Erwachen.

Gar mancher hat ein’ Schock erlitten,

wenn die versprochenen Renditen

statt in himmelhohe Höhen

ganz brutal in’ Keller gehen,

und statt das Geld vermehrt sich sehr,

der Topf am End ist völlig leer,

das Kapital ist ruiniert,

mit Minuszeichen hübsch garniert.

Dann ist die Rechnung schon gemacht.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Auch sonst passiert’s, wie man es kennt,

recht oft, daß sich der Mensch verrennt,

weil ihm wer etwas vorgegaukelt,

am Ende fühlt er sich verschaukelt.

Das große Los, hat er gedacht,

die Trickser ha’m ihn ausgelacht.

Dann sieht er, daß nun nichts geht mehr,

und so fühlt er sich wüst und leer.

Doch wer auf den Herrn vertraut,

der hat nicht auf Sand gebaut.

Vielleicht wird er nicht Millionär,

doch das kümmert ihn nicht sehr.

Sein Glück hängt nicht an Börsenkursen,

es kommt aus anderen Resourcen.

Er traut, daß alles schon wird gut,

das macht ihm eine Menge Mut.

Er läßt sich nicht von Angst umfassen,

bleibt vielmehr fröhlich und gelassen,

freut sich an jedem kleinen Wunder,

und geht deshalb bestimmt nicht unter.

Wie Jeremia es verkündet,

er ist wie’n Baum, der Wasser findet,

der grünt und frische Früchte treibt,

auch wenn es einmal trocken bleibt.

Dies Vertrauen ist’s, das macht,

daß der, der glaubt, am End’ stets lacht.

Doch weithin, das ist uns bekannt,

wird der Herr ganz weit verbannt,

aus Leben und Gedankenwelt,

als Hirngespinst gar hingestellt,

als Fantasie nur abgestempelt,

oder nur als Kunst und Krempel.

Auf andre Götter wird vertraut,

auf Börsenkurse fest gebaut,

Da gibt es, wie wir wissen leider,

eine ganze Menge Räuber.

Die schwören auf ein einz’ges Ziel:

Geld zu scheffeln, möglichst viel.

Rendite steht an höchster Stelle,

ganz besonders eine schnelle.

Dazu gehört es dann einmal,

daß man Menschenmaterial

nach Möglichkeit eliminiert,

und deshalb auch ganz ungeniert

Leute vor die Türe setzt,

für die dann gilt Hartz IV ab jetzt,

die Löhne drastisch minimiert,

und den Gewinn so maximiert,

und schnell den Laden noch verschlankt,

was der Börsenwert gleich ´dankt.

Solches keine Freude macht,

selbst mit Humor man schwerlich lacht.

So teilt dann dies System sogleich

die Menschen auf in arm und reich.

Auch das ist keine Neuigkeit;

das gab es schon in alter Zeit,

dort waren’s Zöllner und Konsorten,

die erpreßten, um zu horten.

Profitgier ist ein Phänomen,

das ist heut so wie ehedem.

Das hat, wie Lukas uns belegt,

Jesus schon damals aufgeregt.

Solches fand er gar nicht gut,

und darum packte ihn die Wut.

Weh euch, ihr Reichen! So droht er.

Für euch, da gibt es keinen Trost mehr.

Denn Trost, der kommt, wie man es kennt,

von Menschen, die man Freunde nennt.

Doch wo kein Freund mehr weit und breit,

da bleibt am End nur Einsamkeit.

Solch Leben keine Freud mehr macht,

kein Wunder, daß da keiner lacht.

Weh euch, ihr Satten! geht es weiter.

Diese Drohung ist nicht heiter.

Ihr werdet hungern, Jesus sagt,

denn das, wonach euch Sehnsucht plagt,

ja das, was man als Glück beschreibt,

sich nicht im Kontoauszug zeigt,

das kriegt man nirgendwo für Geld,

weil dafür nur die Liebe zählt.

Wo diese fehlt, ist nichts zu machen,

da vergeht einem das Lachen.

Weh euch, die ihr jetzt lacht!, heißt’s dann,

denn ihr fangt mal zu weinen an!

Wie’s aktuelle Leben lehrt,

sind Jesu Worte nicht verkehrt.

Dank Schweizer Datenklau-CD

ruft bald so mancher jetzt „au-weh!“,

wenn morgens, wenn es grade dämmert,

es lautstark an die Haustür hämmert:

Halli, hallo, macht auf die Tür,

die Steuerfahndung, die ist hier!

Die fängt dann an mit Suchaktionen

nach den Schwarzgeldmillionen,

die in der Schweiz man tat verstecken,

um das Finanzamt zu derblecken.

Was dort gebunkert, wird nun teuer,

denn schnell naht jetzt das Fegefeuer.

Da wird die Hölle heiß gemacht,

nur der Finanzminister lacht.

Doch nun zurück zu Jesu Wort.

Nicht nur „Wehe“ hört man dort.

Selig werden da gepriesen,

die nicht lassen sich verdrießen

von Armut, Not und and’rem Leid,

sich üben in Zufriedenheit.

Denn Glück hängt nicht an viel Besitz,

es braucht Humor und etwas Witz,

Gelassenheit und Gottvertrau’n,

dann kann man in die Zukunft schau’n,

auch wenn da vieles geht verquer,

und manches macht das Leben schwer.

Doch ziehn die Wolken auch mal weiter,

dann wird es immer wieder heiter.

Selig sind, die nicht verzagen,

an guten und an schlechten Tagen,

und die bewahren den Humor,

und bauen schlechter Laune vor,

und dadurch auch, die Trübsal blasen,

davon profitieren lassen.

Selig sind die echten Narren,

die sich spannen vor den Karren

von Wahrheit und Gerechtigkeit,

und sprechen für die kleinen Leut’.

und machen da und dort Rabatz,

auch wenn es oft ist für die Katz.

Selig die Frohnaturen sind,

die nichts aus der Fassung bringt,

und die in allen Lebenslagen

was Aufmunterndes zu sagen haben,

und verdrossenes Gezeter

von irgendeinem Miesepeter

mit Fröhlichkeit neutralisieren,

und auch die andern motivieren.

Wir erkennen sicher leicht,

wer hier arm, und wer hier reich.

Reich macht nicht Geld und viele Sachen,

reich ist, wer täglich hat ein Lachen,

auch wenn das Leben hält bereit

so manche Widerwärtigkeit,

ein Lachen, nicht aus Schadensfreud,

vielmehr aus echter Fröhlichkeit,

ein Lachen, das steckt andre an,

daß jeder fröhlich werden kann,

ein Lachen, das nur Freunde macht,

selig ist, wer derart lacht.

Daß dies die Trübsal mög’ verbannen,

dazu helf’ Gottes Segen. Amen.

 

© Diakon Wolfgang Gallo, Pfarrei Wulfertshausen

Buchenweg 17, 86573 Obergriesbach