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Kirschblüten Hanami, ein
Film von Doris Dörrie, mit einem überwältigendem Elmar Wepper, ein Film der auf direktem Wege ins Herz geht ... (=Link zur offiziellen Filmseite) Freigegeben ab 12 Jahren! 127 min..
23.04.08: Deutscher Filmpreis in Silber für den Film, Deutscher Filmpreis für den besten
Darsteller: Elmar Wepper!!!
Hier Link zu den Kinoterminen (hier finden Sie die Kinotermine im Detail nach Ort und Tag)
Keine Frage, am meisten an diesem Film beeindruckte die schauspielerische Leistung von Elmar Wepper.
Was mich persönlich aber am stärksten belastete, war die Rolle von Trudi (Hannelore Elsner), diese spielte
die wissende und ihren Mann schonende Ehefrau so überzeugend, daß ich mich ins Jahr 1984 zurückversetzt
fühlte, wo ich dies beim Sterben meiner Mutter ebenfalls so handhabte. Anders als es im Film war, bin ich
heute überzeugt, daß meine Mutter (wie die meisten!) sehr wohl von ihrem kommenden Tod wußte und uns im gleichen Maße damit nicht belasten wollte. Ich habe 18 Jahre dafür gebraucht, mein eigenes, als
Unaufrichtigkeit empfundenes Verhalten aufzuarbeiten. Gelungen ist mir dies dann deshalb, weil ich als Krankenpfleger seither unzählige Male andere davon abhalten konnte, es ebenso zu machen.
Frau Dörrie gebührt der immens große Verdienst, mit diesem Film das Thema Sterben und Tod so verarbeitet
zu haben, daß sich jedermann damit auseinandersetzen kann. (freigegeben ab 12 Jahren, Kinder sind in
diesen Dingen den Erwachsenen ohnehin um vieles voraus!) Lassen Sie Ihren Tränen freien Lauf, es befreit
von Vorurteilen, von unberechtigter Angst und eröffnet in vielen Beziehungen ungeahnte Dimensionen der
gegenseitigen Bereicherung. Der Tod ist endgültig, was bis dahin versäumt wurde, bleibt versäumt. “Wenn ich das gewußt hätte, wäre ich viel netter zu ihr gewesen” (Zitat Rudi)
Sie sind kommunikativ?! Ich möchte gerne Kritiken von Besuchern des Filmes, welche sich mit dieser
Sprachlosigkeit am Lebensende befassen hier unter “Kirschblüten” veröffentlichen. Ich würde mich freuen!
M
it der Vorstellung des Filmes „Kirschblüten Hanami“ konnte ich 2008 eine immense Resonanz erzielen. Anders als bei diesem Film, welcher auch für zart Beseitete zu empfehlen war, sollten Sie
sich hier mental darauf vorbereiten, mit der Wirklichkeit des Sterbens, bis hin zur Versorgung der Verstorbenen konfrontiert zu werden. Nur der Augenblick des Sterbens bleibt persönlich und wird
nicht gezeigt. Daher hier durchaus die Empfehlung: Etwas sensiblere Menschen sollten diesen Film im Beisein vertrauter Menschen anschauen.
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Mit diesen beiden Filmen sehen Sie zwei Gegenpole hinsichtlich der “Sprachlosigkeit am
Lebensende”. Während bei „Kirschblüten Hanami“ die Ehefrau aufgeklärt und “Rudi” völlig im Unklaren gelassen wird über das nahende Ende. Schicksalshaft kommt hinzu, dass die, wider jeder
Gesetzeslage, aufgeklärte Ehefrau dann verstirbt, ohne dies klären zu können. Wenn Sie die Mimik von “Trude” beachten, sehen Sie den Gewissenskampf, den sie ausgefochten hat, immer dann,
wenn sie m. E. hätte reden müssen.
Genau diesen Gewissenskampf aber hatte ich bei meiner Mutter und bei zahlreichen Patienten
empfunden, immer dann, wenn zur “Schonung” und entgegen der Rechtslage bestimmt wurde, den Patienten im Unklaren zu lassen. Was zwangsläufig zur Folge hatte, auszuweichen oder die
Wahrheit nicht zu sagen ... Siehe dazu auch: Aufklärung Sterbender
Ich bin zudem überzeugt, dass es weitaus grösseren Mutes bedarf, über Sterben und Tod zu
sprechen, als dem jeweils anderen etwas vorzumachen ... Womöglich ist es dieser fehlende Mut, vielfach Hoffnung auf Heilung auszudrücken, wenn diese längst ausgeschlossen ist?!
Frau Meerwein hingegen zelebriert geradezu die Offenheit und strapaziert dabei ihre Umgebung
ganz erheblich. Welch wertvolle Gespräche sich dadurch aber auch eröffnen, kann man sogar in der gefilmten Situation nachempfinden. Auf nachfolgendem Bild sehen Sie ein Boot, den Sarg von Frau
Meerwein. Bei einem Abschiedsfest war dieses Boot der Mittelpunkt. Betroffen- und Befangenheit lösten sich umgehend, als anwesende Kleinkinder dieses Boot als Spielgerät entdeckten ...
Alle Informationen zu diesem Film finden Sie beim Verein: Lebenskuenstlerinnen e. V. hier ...
Der Hinweis auf eine mögliche psychische Belastung gilt sinngemäß auch für das Buch
„Abschiednehmen“, einem Ratgeber zur Hausaufbahrung: hier ...
Auf den Autor des nachfolgenden Buches wurde ich 2003 anläßlich meines Praktikums in der
Palliativstation St. Vinzenz in Ried im Innkreis (Österreich) aufmerksam gemacht. Dort war auch eine Kollegin (Krankenschwester) aus dem Wiener Hospiz zu Besuch. Nachdem ich dieser meine
Wertvorstellungen und Ideale erläutert hatte, machte sie mich auf den norwegischen Arzt Dr. Stein Husebö¶ aufmerksam, der die gleichen Inhalte vertrete und zu dieser Zeit in Wien lehrte. Prof.
Husebö, den Autor nicht nur des nachfolgenden Buches durfte ich zutiefst beeindruckt am 08.11
.2006 bei seinem Vortrag in Augsburg erleben: (15,60 €)
Wenn Sie nachfolgendem Link durch Anklicken des Titels folgen
Die letzten Tage und Stunden
Palliative Care für Schwerkranke und Sterbende
Dr. med. Bettina Sandgathe Husebø, Dr. med. Stein Husebø
können Sie diesen (39 Seiten) kostenlos über die Internetseite des Hospiz Horn e. V. downloaden.
Hier finden Sie noch einen weiteren Beitrag von Prof. Stein Husebö, welcher im Österreichischen
Rundfunk am 10.02.2007 gesendet wurde. Dieser Beitrag eignet sich hervorragend für den Unterrricht, mit ca. 55 Min. verbleiben bei einer Doppelstunde reichlich Zeit für Diskussionen und
einer Bearbeitung des
Wer sich mit der Geschichte der bayerischen Hospizstruktur befaßt, wird unweigerlich auf den
Namen Christine Denzler-Labisch stoßen. Frau Denzler-Labisch nahm sich Anfang 2001 sehr viel Zeit für mich um mir ihre Erfahrungen und Einstellungen zu vermitteln. Meine Zweifel (siehe hier ...)
wurden so ausgeräumt und mündeten in das Praktikum in der Palliativstation der Barmherzigen Brüder in München, welche damals noch Johannes-Hospiz hieß. Herzlichen Dank. Zwei der dort
wirkenden Ärzte sind bereits seit der Eröffnung 1991 dort tätig und können auf eine entsprechende Erfahrung zurückgreifen. Sie gehört mit 25 Betten zu den größten Palliativstationen bundesweit.
Tief erschüttert habe ich vom Tod von Frau Denzler-Labisch (+ 19.02.2009) erfahren. Mein Mitgefühl
gilt Ihren Angehörigen. Gaaanz herzlichen Dank Frau Denzler-Labisch!!! zur Todesanzeige hier ... mit
Kondolenzadresse, Litzendorf hat die Postleitzahl: 96123
Ich hatte für obiges Praktikum unzählige “Anläufe” unternommen, um diese dann immer wieder
entmutigt aufzugeben. Hätte Frau Denzler-Labisch 2001 nicht das gesagt, was sie gesagt hat, wäre dieses Praktikum und damit auch dieses Informations-Portal niemals entstanden ...
Ich sehe mich außerstande selbst einen Nachruf auf Frau Denzler-Labisch zu verfassen, welcher
dieser bemerkenswerten Frau auch wirklich gerecht würde, daher verlinke ich gerne auf den Nachruf des Bamberger Hospizvereines hier ...
Nachfolgendes Buch zeigt in beeindruckender Weise, welche Möglichkeiten die Palliativmedizin hat,
ich kann es Ihnen daher von ganzen Herzen empfehlen. Diesem Buch ist eine weite Verbreitung zu wünschen, um möglichst allen, ein Sterben in Würde, ein Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Nur
dann werden die Umfragen zur aktiven Sterbehilfe (nach einer Umfrage über 70 % dafür!?) und damit die Einstellungen sich ändern. Wer diese aus seinem ethischen Anspruch heraus ablehnt,
muß etwas dagegensetzen können. In diesem Buch finden Sie, was!
Frau Dr. Susanne Roller durfte ich während meines Praktikums 2001 in der Palliativstation St. Johannes von Gott, im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in München tief beeindruckt erleben.
Beschreibung: Palliativmedizin in der Praxis und zum Nachschlagen Palliativmedizin wird oft aus dem medizinischen Alltag verdrängt - doch was tun im aktuellen Fall?
Der Klinikleitfaden Palliativmedizin begleitet Sie im klinischen Alltag und bietet schnellen Zugriff auf alle wichtigen Informationen. Meine Empfehlung bezieht sich auf die mir bekannte Erstauflage
dieses Buches!
Inzwischen 2. Auflage: für 41.- € im Buchhandel erhältlich.
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Viele wünschen sich eine Positivliste für Medikamente, in welcher diese unabhängig und objektiv
beurteilt werden, schön, daß sich eine solche bereits seit langem bewähren konnte:
“Arzneimittelkursbuch 2007/08 Bestellung zum Sonderpreis: hier ...
Zitat d. Verlages: “14.500 Arzneimittel bewertet und im Preis verglichen
Das Arzneimittelkursbuch bietet auf etwa 2.300 Seiten Bewertungen und Kommentare zu 14.500
Arzneimitteln und umfangreiche Angaben zu Anwendungsbereichen und Dosierungen, Risiken, Kosten u.a.. Dem Benutzer eröffnen sich die Licht- und Schattenseiten des Medikamentenangebotes.”
Vom gleichen Verlag stammt die Arbeit:
MEDIKAMENTÖSE THERAPIE VON TUMORSCHMERZEN
(=Link zu “Schmerztherapie”)
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Und das passt hier vielleicht auch ganz gut dazu ...
Transparency Deutschland:
Transparenzmängel, Korruption und Betrug im deutschen Gesundheitswesen - Kontrolle und Prävention als gesellschaftliche Aufgabe Stand: Juni 2008 (Link zur externen Seite)
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“Das Pharma-Kartell” ein Video-Beitrag von Frontal21 vom 08.12.2008 hier ... (ext. Link)
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Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie besser verstehen, warum ich so argumentiere,
wie ich argumentiere. Das, was hier in Altenheimen geschildert wird, habe ich vergleichbar insbesondere in verschiedenen Kliniken erlebt, manches noch schlimmer, manches auch etwas
weniger schlimm. Ich darf darauf hinweisen, dass die davon betroffenen Arbeitgeber natürlich hier
nicht namentlich aufgeführt wurden ...
Claus Fussek und Gottlob Schober, C. Bertelsmann, Im Netz der Pflegemafia
Übrigens: Von den rund 1300 Pumuckl-Benefiz-Button (1999 - 2000) wurden die ersten drei
“verliehen”: Nr. 1 natürlich an Frau Ellis Kaut (die “Mutter” des Pumuckl), Nr. 2 an Herrn Hans Clarin (die Stimme des Pumuckl) + 28. August 2005 , die Nummer 3 aber, mit dem Motiv “Wasserplatsch” ging an Herrn Fussek! mehr ...
(Motivbeispiel, Pumuckl-Button nicht mehr erhältlich)
Ich oute mich gerne: Ich bin ein Fan des Pumuckl und habe gern und länger, als eigentlich zulässig, daran geglaubt,
dass es so etwas wie den Pumuckl wirklich gibt. Vielleicht ist ja auch bei vielem, was unter dem Begriff “Murphys Gesetz” läuft, in Wirklichkeit ein kleiner Kobold beteiligt ...
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Nachfolgender Autor faszinierte mich bereits vor über 25 Jahren u. a. mit seinem Buch “gesunde
Geschäfte”, welches er als verdeckter Pharmareferent erarbeitet hatte. Auch mit diesem Buch ist er wieder mit einer Scheinfunktion ins “Innerste” der Pharmaindustrie vorgedrungen und hat ganz
besondere Informationen zusammengestellt. Die Frage wird lauten müssen: Wie objektiv können Informationen sein, wenn die diese aussprechenden Ärzte beständig und in erheblicher
Größenordnung Zuwendungen von denjenigen entgegennehmen, welche ausschließlich an einer erfolgreichen Vermarktung Interesse haben können!?
Hans Weiss, Korrupte Medizin, Kiepenheuer & Witsch (Dezember 2008)
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Und auch dieses Buch fand seinen Weg zu mir eher zufällig. Und ich fürchte, Frau Hartwig trifft mit ihren Positionen die Wirklichkeit weitaus besser, als uns lieb sein kann:
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Einschränkender Empfehlungshinweis: Frau Hartwig recherchiert in diesem Buch kraftvoll und
objektiv nach allen Seiten. Nach allen Seiten? Nein, Sie vertritt dabei vielfach leider unreflektiert die Meinung der Hausärzte. So imponierte es ihr sogar, und dies war auch der Auslöser für obiges Buch
, dass ihr eigener Hausarzt eine Software mitlaufen hatte, welche ihm ein Bild der kassenbezahlten Zeit vermittelte. Bei einem solchem Programm aber kann sich niemals abbilden, dass diese
Pauschalen ja auch dann bezahlt werden, wenn ein anderer Patient im ganzen Quartal nur ein Rezept abholt, diese also immer nur Durchschnittswerte darstellen ... Beim Rezeptabholer aber wird
sich kein Arzt beklagen, für diese Leistung dann zu viel zu bekommen! Wer ein solches Programm installiert hat, wird diesem entsprechende Aufmerksamkeit schenken, welche dann womöglich dem
Patienten vorenthalten wird. Ob diese Pauschalen dann auch sach- und leistungsgerecht sind, ist wieder eine ganz andere Frage ... Andererseits dürfte es sich jedermann erschließen, dass für diese
Pauschalbeträge eine q u a l i f i z i e r t e Hospiz- und Palliativversorgung nicht möglich ist!
Renate Hartwig, “Der verkaufte Patient”, 283 Seiten, die es in sich haben ...
Zitat: “Weil mit Gesundheit kein Staat mehr zu machen ist, liefern die Politiker unser
Gesundheitssystem an den freien Markt aus. Der kranke Mensch gerät ins Visier von Kapitalgesellschaften, die nur ein Interesse haben: maximale Rendite. Was in Deutschland
unter dem Etikett "Gesundheitsreform" läuft, ist Sprengstoff erster Ordnung. Es geht um 240 Milliarden Euro und um den größten jemals inszenierten Betrug am deutschen Bürger, um seine
Ausplünderung als Patient. Noch haben die Bürger eine Chance, den Politikern die rote Karte zu zeigen.”
Sie glauben, in diesem Buch wird ein unrealistisches Horror-Szenario
heraufbeschworen? Dann möchte ich Ihnen den Film “Sicko” von Michael Moore ans Herz legen. Hinweis: Amerika verfügt über das teuerste Gesundheitssystem der Welt,
landet im WHO-Vergleich aber nur auf Platz 37!!! Dieser Film kam Ende 2007 in die Kinos und ist jetzt als Leih- oder Kauf-DVD im Handel.
Gesundheit ist keine Ware: Michael Moores “SICKO
": Wenn Du gesund bleiben willst, werd’ besser nicht krank!“ hier ...
(Link zu attac)
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